Barbara Loth begrüßt Außenminister Steinmeier

Barbara Loth begrüßt Außenminister Steinmeier

* Über 250 Bürgerinnen und Bürger zu Gast im Rathaus Zehlendorf bei Besuch des Außenministers auf Einladung von Barbara Loth

* Großes Interesse an Themen wie Integration und Außenpolitik

Unter dem Motto „Sozialdemokratische Außenpolitik in stürmischen Zeiten“ stellten sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und die stellvertretende Landesvorsitzende Barbara Loth den Fragen der rund 250 Bürgerinnen und Bürgern im Bürgersaal des Rathauses in Zehlendorf.

Außenminister Steinmeier (SPD) nutzte in seiner Begrüßungsrede die Gelegenheit, Barbara Loth für die Einladung nach Zehlendorf zu danken.

Barbara Loth und Frank-Walter Steinmeier diskutierten im Anschluss gemeinsam hauptsächlich Themen der Integrations- und Außenpolitik. Steinmeier berichtete über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei, die viele der Zuhörer derzeit beunruhigt. Ebenso informierte der Minister die Gäste über die andauernden Bemühungen der Bundesregierung, die europäischen Partner zu einer gemeinsamen Lösung der Flüchtlingsbewegungen zu bewegen. Und schließlich beschäftigte alle die Frage, wie es nach dem Brexit mit Europa ohne Großbritannien weitergehen wird.

Barbara Loth: „Eines ist heute Abend klar geworden: Viele Themen der Weltpolitik haben am Ende auch auf unsere Politik in Berlin Einfluss. Darum brauchen wir in Berlin besonnene Politikerinnen und Politiker, die diese komplexen Zusammenhänge begreifen und die Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben unterstützen. Einfache Lösungen gibt es nicht. Die SPD wehrt sich deshalb gegen Populismus, weil er die politische Tragweite nicht begreift und Feindbilder braucht, um vermeintlich einfache Lösungen anzubieten. Aber gerade das führt zu Aggressionen, die wir nicht wollen“.

Davor warnte auch Wahl-Zehlendorfer Frank-Walter Steinmeier. Seine Amtskollegen in Europa und der Welt sprächen über Deutschland und besonders von Berlin nur in besten Tönen, so der Minister: „Berlin gilt heute weltweit als kultureller und politischer Magnet. Und wir sehen hier vieles von dem, was wir auch in unserer Außenpolitik zu erreichen versuchen: das friedliche Nebeneinander von Kulturen und Religionen, der produktive Umgang mit Unterschieden. Genau darum geht es auch in meiner Arbeit.“

Foto: Friedrich Bungert