Zwei Jahre Flüchtlingshilfe: Willkommensbündnis feiert

Zwei Jahre Flüchtlingshilfe: Willkommensbündnis feiert

  • 1300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Steglitz-Zehlendorf engagieren sich im Willkommensbündnis
  • Unterbringung der rund 2500 Flüchtlinge im Bezirk auf 14 Unterkünfte abgeschlossen
  • Barbara Loth (SPD), Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: “Willkommensbündnis stärkt unsere Bemühungen, Flüchtlinge schnell zu integrieren. Bürgerinnen und Bürger des Bezirks leisten großartigen Beitrag für unsere Demokratie”

Zwei Jahre Flüchtlingshilfe

Über 1000 Gäste feierten in Zehlendorf das zweijährige Bestehen des Willkommensbündnisses Steglitz-Zehlendorf.  Unter den Gästen auch über 500 Flüchtlinge, die der Einladung „Aufeinander zugehen – Miteinander leben“ im Park des Hauses am Waldsee, folgten.

Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Kennenlernen von Flüchtlingen und Bürgerinnen und Bürgern. “Steglitz-Zehlendorf ist in Berlin hinsichtlich der Flüchtlingshilfe großes Vorbild”, so SPD-Staatssekretärin Barbara Loth, zuständig für Integration, am Rande der Veranstaltung.

Am 7. Mai 2014 hatten sich im Rathaus Zehlendorf Hunderte von Bürgerinnen und Bürger zu einem Willkommensbündnis zusammengeschlossen. Ziel war es, den im Bezirk ankommenden Flüchtlingen Schutz,Unterstützung und Perspektive zu bieten. Seitdem sind zwei Jahre vergangen. Das „Zweijährige“ wurde jetzt mit einem großen Fest gefeiert.

2014 lebten gut 100 Menschen in einer Unterkunft. Heute sind es über 2500 Geflüchtete, die in 14 Unterkünften im Bezirk untergebracht sind. Seit der Gründung des Willkommensbündnisses für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf engagieren sich rund 1300 Bürgerinnen und Bürger dafür, dass sich Flüchtlinge im Bezirk gut einleben können und vor Übergriffen und Diskriminierungen geschützt sind. Die Ehrenamtlichen wirken in über 200 Arbeitsgruppen mit, die sich unter anderem mit den Themen Schule und Bildung, Begleitung und Patenschaften, Gesundheit, Freizeit sowie Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen.