Mein Kommentar: Hunde und Schlachtensee

Das Urteil ist gesprochen. Und es lohnt sich genau hinzuhören. Der Richter hat nicht nur erneut das Hundeverbot an Schlachtensee und Krumme Lanke gekippt. Mehr noch: Er hat den Grünen in Steglitz-Zehlendorf und Umweltstadträtin Markl-Vieto zu verstehen gegeben, dass der Bezirk seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Die SPD hat hier einen anderen Weg gewählt: Und zwar die Bürgerbeteiligung. In einer umfangreichen Befragung der Bürgerinnen und Bürger wurde ein Konzept entwickelt, das allen Interessen gerecht wird ( http://spd-seenplatte.de/images/pdf/Medienunterlagen_%20SPD_Partei%20ergreifen.pdf ).

Dort werden Maßnahmen zur langfristig schonenden Nutzung der Seen und der See nahen Wald- und Natur-Bereiche im Berliner Südwesten vorgeschlagen. Denn wichtig ist, dass alle Besucher-Gruppen verträglich miteinander auskommen. Ruhe und Erholung sollen genauso wie Spaß und Spiel möglich sein.

Das pflegliche Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme sollten daher für alle Seen- Besucher die Richtschnur sein. Natur und Erlebnisraum brauchen eine moderne Infrastruktur. Der Schutz von Fauna und Flora sollte aber oberstes Ziel für alle sein. Für die Einhaltung von Regeln des fairen Miteinanders sollte konstant und mit unterschiedlichen Mitteln und Maßnahmen geworben werden. Alle für die Seen-Gebiete verantwortlichen Behörden sowie die für dieses Thema engagierten zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und/oder Bürgerinitiativen sollen einbezogen und zur Unterstützung dieser Ziele gewonnen werden.